Deutschlandpokal und Deutsche Jugendmeisterschaft in Düsseldorf

10./11. Juni 2006: Deutschlandpokal und Deutsche Jugendmeisterschaft in Düsseldorf

Allen Eltern, Freunden, Bekannten und Sponsoren ein herzliches Dankeschön. Ohne Eure tatkräftige Unterstützung wäre die Ausrichtung dieses Wettkampfes nicht möglich gewesen!

Ein ganz besonderer Dank für die unglaubliche Unterstützung gilt dem Sportamt Düsseldorf, und den Hausmeistern des Sportpark Niederheid die immer und zu jeder Zeit mit Hilfe zur Verfügung standen.

Es war ein schönes und erfolgreiches Wochenende für das Kunstturnleistungszentrum Düsseldorf. Die positiven Rückmeldungen der einzelnen Vereine aus dem ganzen Bundesgebiet, zeigt das wir die Veranstaltung gut organisiert und durchgeführt haben. Die Leistungen der Turnerinnen bewegten sich auf einem hohen Niveau, trotz der großen Hitze in der Halle.

Vom KLZ gingen vier Turnerinnen für den RTB an den Start. Simone Kuhlmann und Emily Pachal turnten in der Mannschaft AK 11/12, Saskia Berger in der Mannschaft AK 9/10 und Melina Mavromoustakaki belegte einen von zwei Einzelplätzen.

Mit Ruby und Naomi van Dijk aus Hoffnungsthal konnte sich die Mannschaft der AK 11/12 den guten dritten Platz erturnen.

Simone und Emily turnten einen guten Wettkampf. Nach etwas nervösem Einturnen (was Verständlich war, da viele Klassenkameraden, Freunde und Bekannte in der Halle waren), zeigten sie im Wettkampf das sie mit zu den besten Turnerinnen ihrer Altersklasse gehören.

Wieder einmal mussten die zwei am Zitterbalken beginnen. Und wieder einmal zeigte sich, das der Balken nur schwer zu beherrschen ist. Simone hatte zwei Absteiger (Flick-Salto; Salto vw.), Emi sogar Drei (u.a.Flick-Flick, Salto rw.), bei Teilen die schwer sind und das Risiko eines ungewollten Abganges sehr hoch ist. Überhaupt muss gesagt werden, das nur ganz wenige Turnerinnen (2 von 25) ohne einen Sturz vom Balken durch die Übung kamen.

Dann ging es zum Boden. Im Vorfeld hatten sowohl Simone wie auch Emi kleine Probleme, aber im Wettkampf zeigten sie Nervenstärke und turnten souverän ihre Übungen durch. Simone erhielt eine 8,25 Punkte und war damit zweitbeste Bodenturnerin des Tages, Emi erhielt mit 7,75 ebenfalls eine hohe Note.

Weiter ging es zum Sprung. Emi hatte größere Probleme mit dem Anlauf, zeigte dann aber Nervenstärke und turnte zwei wirklich gute Tsukahara gehockt. Lohn der Mühe 8,35 Punkte und damit die zweithöchste Sprungwertung des Tages. Simone absolvierte Sprung souverän. Ihr Tsukahara gebückt war der beste Sprung des Tages in ihrer Altersklasse. 8,40 Punkte und damit Höchstwertung am Sprung.

Letztes Gerät, der Stufenbarren. Simone entwickelt langsam eine hohe Stabilität, und das zeigte sie auch. Am Ende stand eine 8,60 Punkte für eine gut geturnte Übung, und Höchstwertung am Barren. Emi hatte leider ein bisschen Pech. Nach einer überstochenen Freien-Felge, fing sie ihre Übung noch einmal von vorne an und… turnte sie souverän durch. Selbst die Kampfrichter konnten es nicht glauben! Dennoch ein guter Wettkampf für Emi, wenn man ihr Pech des letzten Jahres noch in Erinnerung hat, weiß man wie positiv sie sich entwickelt hat.

Die größte Überraschung kam jedoch bei der Siegerehrung. Simone konnte die Einzelwertung der AK 11, vor Katja Roll und Adina Hausch (beide Stuttgart) gewinnen. Nach einem zweiten Platz in der AK 9, einem dritten Platz in der AK 10 konnte sie nun endlich den verdienten Lohn für das fleißige Training der letzten Monate und Jahre ernten.

Melina, die von Norbert Hilke im Wettkampf betreut wurde, turnte einen guten Wettkampf. Leider zeigte sie nicht wirklich zu was sie in der Lage ist. Ein guter Sprung und eine durch geturnte Balkenübung standen einer weniger guten Barren und Bodenübung gegenüber. Zu viele kleine Fehler verhinderten einen besseren Platz. Mehr Trainingsfleiß und ein bisschen mehr Ehrgeiz und Melina könnte viel, viel weiter vorne in der Rangliste stehen.

Saskia Berger, die für die RTB-Mannschaft der Altersklasse 9/10 an den Start ging, erwischte einen raben-schwarzen Tag. Nach einen hervorragenden Wettkampf beim RTB-Pokal in Bergisch Gladbach (Platz 2 mit 33,65 Punkten), klappte diesmal wirklich nichts. Kein Gerät konnte sie durchturnen, dem entsprechend natürlich die Wertungen und die Platzierung. Es gibt einfach Tage da geht nichts, Saskia hat diese Erfahrung am Wochenende gemacht. Das gehört zum Sport und wer damit lernt zu Leben, hat das Zeug es weit zu bringen. Saskia kann das sicherlich!

Ein gutes Wochenende für das KLZ Düsseldorf geht zu Ende. Es war wieder einmal alles dabei was Sport, insbesondere Turnen, schön und aufregend macht. Nun warten die Turnerinnen und die Trainer noch auf die letzten Wettkämpfe und dann kann es endlich in den verdienten Sommerurlaub gehen.